Haut, Fell und Hufe sind mehr als nur äußere Merkmale – sie spiegeln die Gesundheit deines Pferdes. Stumpfes Fell, Ekzeme oder brüchige Hufe deuten oft auf Stoffwechselprobleme oder Nährstoffmangel hin. Mit natürlichen Futterergänzungen, Kräutern und gezielter Ausleitung lässt sich die Haut von innen stärken – für glänzendes Fell, stabile Hufe und ein gesundes Gleichgewicht.
Haut, Fell & Hufe beim Pferd – natürliche Pflege fürs Pferd
Haut, Fell und Hufe beim Pferd
Unterstützung von Innen
für die äußerliche Anwendung
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Haut, Fell und Hufe als Spiegel der Gesundheit
Haut und Fell umschließen den gesamten Organismus. Als umfassendes Organ spiegeln sie den gesamten Gesundheitszustand und lassen auch Rückschlüsse auf die Ernährungslage des Pferdes zu. Aus dem Zustand der Haut, der Struktur und Qualität des Fells und der Hufe können Therapeuten zahlreiche Rückschlüsse auf die Ernährungslage und den Gesundheitszustand ziehen. Durch eine Haaranalyse kann sogar die Nährstoffversorgung, insbesondere mit Mineralstoffen und Spurenelementen wie Zink, aber auch die Belastung mit Toxinen ermittelt werden. Die Hufe sind für Pferde von elementarer Bedeutung für ihre Gesundheit, sie müssen das Gewicht des Pferdes tragen und die Stoßwirkung jedes Schrittes oder Sprunges abfedern, um bleibende Schäden an den Gelenken zu verhindern. Für das Pferd als Fluchttier war die Qualität der Hufe entscheidend für das Überleben, für Arbeits- und Reitpferde waren stabile Hufe ein wesentliches Selektionskriterium in der Zucht. Haut, Fell und Hufe sind also der Spiegel der Gesundheit.
Haut und Fell
Das führt uns wieder zu unserer ganzheitlichen Betrachtung. Probleme wie schuppige Haut, Sommerekzem, stumpfes Fell, Mauke, schlechte Pigmentierung, Haarausfall, sind auch Anzeichen einer gestörten Darmflora, von Stoffwechselproblemen oder unausgewogener Ernährung. Meist bedingt das eine das andere, ein Teufelskreis also, den es zu durchbrechen gilt. Ältere Pferde mit langsamem arbeitendem Stoffwechsel können auch bei guter Fütterung Haut- und Fellprobleme zeigen. Hier ist die Versorgung mit allen Nährstoffen für die Horn- und Fellbildung nötig. Das entlastet den Stoffwechsel, vor allem die Leber. Neben Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen ist die schwefelhaltige Aminosäure L-Methionin essenziell für die Hornbildung und muss mit dem täglichen Futter aufgenommen werden.
Mit einer Ausleitung unterstützen
Gerade während oder nach dem Fellwechsel ist eine gezielte Ausleitung ratsam, um den Stoffwechsel zu aktivieren. Durch die Unterstützung der Nierenfunktion kann verhindert werden, dass Toxine über die Haut ausgeschieden werden – ein Aspekt, der insbesondere bei Ekzemerpferden und Tieren mit chronischen Haut-, Fell- oder Hufproblemen von Bedeutung ist.
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